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2015

 

Am Freitag morgen gegen 5 Uhr machten sich 4 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Untereisesheim auf den Weg nach Hannover. Grund war der Besuch der alle 5 Jahre stattfindenden „Interschutz“, der internationalen Messe für Brand- und Katastrophenschutz mit über 1500 Ausstellern aus 51 Ländern.

Nach der Ankunft gegen 10 Uhr wurde das gemeinsame Zelt auf dem nahegelegenen Campingplatz aufgestellt. Anschließend begaben wir uns auf das Messegelände.

Nach einem kurzen Blick in die erste Halle mit Fahrzeugzubehör zog es uns in die größere, 2. Halle. Hier und auf dem benachbarten Außengelände stellten die führenden Fahrzeug- und Aufbauhersteller ihre Produkte vor. Da die Feuerwehr Untereisesheim in absehbarer Zeit ein neues Fahrzeug benötigt, interessierte uns dieser Teil der Messe besonders.

In dieser Halle trafen wir auch den nach gereisten Kommandanten S. Götz und tauschten gemeinsam erste Erfahrungen aus.

Nach Messeschluss gegen 18 Uhr klang der Abend bei frisch gegrillten Steaks und Würstchen auf dem Campingplatz aus.

Am folgenden Tag begaben wir uns frühzeitig auf das Messegelände. Heute wollten wir uns über den Stand der Technik bei den persönlichen Ausrüstungsgegenständen für den Feuerwehrmann informieren.

Anschließend zog es uns wieder auf das Außengelände. Hier fanden Vorführung unter anderem der Berufsfeuerwehr Hannover aber auch die Deutsche Meisterschaft der Höhenretter statt.

Nach einem abschließenden Rundgang durch die Messe mit Besuch besonders interessanter Stände bauten wir unser Zelt ab und verließen Hannover erschöpft aber zufrieden Richtung Heimat.

Nach diesen 2 anstrengenden aber informativen Tagen freuten wir uns auf den Erfahrungsaustausch mit den zu Hause gebliebenen Kameraden.

20jähriges Partnerschaftsjubiläum Durtal-Untereisesheim

vom 14.05.-17.05.2015

 

Neben ca. 100 Teilnehmern aus Untereisesheim haben sich seitens der Freiwilligen Feuerwehr Untereisesheim 9 Feuerwehrkameraden nebst Partnern zur Abfahrt am frühen Donnerstagmorgen an der Frankenhalle eingefunden.
Nach dem Verstauen des Reisegepäcks und der Gastgeschenke ging die Reise mit insgesamt drei feuerwehrroten Bussen der Firma Müller Richtung Durtal los.

Mit den entsprechenden Pausen und staufreien Fahrt kam man um 17.30 Uhr in Durtal an der dortigen Festhalle an. Hier wurden wir von unseren Gastfamilien bereits erwartet und herzlich begrüßt.

Für die Gäste und die Gastfamilien fand im Foyer die offizielle Begrüßung durch die jetzige Bürgermeisterin, Madame Bobet und Monsieur Logeais vom Partnerschaftskomitee statt. Herr Bürgermeister Bordon bedankte sich im Namen aller Mitgereisten für den freundlichen Empfang, danach ging es dann auch schon ins Durtaler Feuerwehrmagazin. Dort erwartete uns ein Empfangskomitee, welches uns zu einem kurzen Umtrunk einlud.
Im Anschluss ging es dann in die jeweiligen Gastfamilien, wo dann der Abend in gewohnter Französischer Ambiente ausklang.

Am nächsten Morgen traf man sich wieder gemeinsam an der Festhalle.

Es bestand die Möglichkeit, entweder eine Werksbesichtigung der dort ansässigen Ziegelei zu erleben oder Durtal und seine Umgebung mit dem Bus zu erkunden. Nach dem Mittagessen in den Gastfamilien fuhr man dann gemeinsam mit den Bussen ins circa 60 km entfernte Anger, um dort die kulturelle Seite dieser französischen Großstadt zu erleben. Auch konnte man den französischen Charme von Straßencafes und –bistros kennenlernen.

Am Abend trafen sich die Feuerwehrkameraden zum gemeinsamen Abendessen im Feuerwehrmagazin, wo uns französische Spezialitäten vom Grill serviert wurden. Aus zwei speziellen Getränkebrunnen konnte man sich selber mit einem fruchtigen Cocktail versorgen. Auch die mitgereisten Damen aus dem Rathaus fühlten sich bei den französischen Kameraden sichtlich gut aufgehoben. Im Laufe des Abends wurden die Gastgeschenke ausgetauscht und die gegenseitige Freundschaft unter den Kameraden nebst Partnern weiter vertieft. Bis in die frühen Morgenstunden hatte man viel Spaß bei interessanten, stellenweise mit „Händen und Füßen“ geführten Gesprächen, und gemeinsamen Gesangseinlagen.

Am Samstagmorgen begann der offizielle Teil der Partnerschaftsfeierlichkeiten, man traf sich in Uniform am Ufer der Loire wieder um der Feierlichen Zeremonie beizuwohnen. Untermalt durch musikalische Darbietungen des Musikvereins Untereisesheim und einer regionalen Musikgruppe wurde ein neuer Partnerschaftsbaum gepflanzt, im Anschluss wurde die dortige Fußgängerbrücke auf den Namen „Passerelle de l‘ Europe“ getauft.

Der nächste Programmpunkt führte uns dann zum Rathaus, um eine Bilderausstellung von Werken Untereisesheimer und Durtaler Grundschüler zu eröffnen.Hierbei bestand dann die Möglichkeit, die dortigen Verwaltungsräume zu besichtigen.

Ein kurzfristiger Programmwechsel unserer Kameraden rief uns dann wieder ins Feuerwehrmagazin, wo man großes Interesse am schwäbischen Reiseproviant zeigte, was zu einer sofortigen Verköstigung führte.

Anschließend stieß man dann zu den offiziellen Partnerschaftsfeierlichkeiten hinzu, wo wir bereits erwartet wurden. Nach der erneuten Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde und der Übergabe der Gastgeschenke wurde dieser Akt bei einem Umtrunk vor der Festhalle gebührend gefeiert. Im Anschluss hieran servierte uns die französischen Freunde in einem festlich eingedeckten Saal ein typisch französisches Mittagessen. Zum Ausklang bildete sich spontan ein deutsch-französischer Männerchor der ohne große Vorübung unter der Leitung von Gustav Müßig das „Prosit der Gemütlichkeit“ anstimmte.

Der weitere Nachmittag war zur freien Verfügung, bevor man sich am Abend wieder in der Festhalle traf. Es erwartete uns ein bunter Abend mit vielfältigen Programmpunkten, gestaltet von den französischen und deutschen Gästen. Eröffnet wurde der Abend mit einer Sologesangsdarbietung der 11jährigen Annika Quarante aus Durtal, bei der schon Gänsehautfeeling aufkam. Im weiteren Verlauf trat eine historisch gekleidete Laienspielgruppe auf, die ein Stück über Leonardo da Vinci aufführte. Leider war eine deutsche Übersetzung nicht möglich. Der musikalische Höhepunkt war seitens des Musikvereins Untereisesheim, welcher mit stehenden Ovationen begleitet wurde. Nach weiteren Darbietungen endete der Abend gegen 22.30 Uhr.

Nachdem die mitgereisten Jungfeuerwehrmänner beim nahegelegen Campingplatz untergebracht waren, wurde dieser anschließend in Augenschein genommen. Danach ging es wieder zu den Gastfamilien, welche bereits zum Teil mit Kofferpacken für den bevorstehenden Feuerwehrausflug nach Rhodos beschäftigt waren. Dies hinderte sie jedoch nicht daran, dass noch ein kurzer Abendimbiss eingenommen wurde.

Mit weiter vertieften und neu gewonnenen Freundschaften und beeindruckt von der immer wieder herzlichen Gastfreundschaft unserer Durtaler Feuerwehrkameraden und ihren Partnerinnen ging es dann bereits um 08.00 Uhr am Sonntagmorgen wieder zurück Richtung Heimat.

Ein zwischenzeitlich liebgewonnenes Abschiedsritual, was in Untereisesheim vor zehn Jahren mit Wasserfontänen begonnen hat, wurde von französischer Feuerwehrseite mit einem Spalier aus bengalischen Fackeln für alle drei Buse eindrucksvoll zelebriert. Dies hinterließ auch bei den anderen Untereisesheimern einen bleibenden Eindruck.

Nach einer wiederum problemlosen Rückfahrt traf man um. 20.00 Uhr wieder in Untereisesheim ein.

Ein großes Lob gilt den Organisationskomitees auf beiden Seiten, welche die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis machte.

Abschließend möchten wir uns für die freundliche Unterstützung seitens der Gemeindeverwaltung Untereisesheim herzlich bedanken.

Gez.: Besserer Joppien / Maiwald

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Aktionstag "Rauchwarnmelder" am Freitag, 13. März 2015

Seit Anfang des Jahres schreibt die Landesbauordnung vor, dass Rauchwarnmelder in Räumen installiert sein müssen, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, und innerhalb der Wohneinheit in den Rettungswegen zu diesen Räumen. Dass Rauchwarnmelder einen guten vorbeugenden Brandschutz bieten, ist aber in der Bevölkerung leider noch immer nicht allen bewusst. Deshalb erinnert traditionell an einem Freitag der 13. ein bundesweiter Aktionstag an die lebensrettende Funktion der kleinen Helfer.

Der Landtag von Baden-Württemberg hatte im Juli 2013 die Rauchwarnmelderpflicht beschlossen. Rauchmelder können Leben retten – der laute Alarm des Rauchwarnmelder (umgangssprachlich auch Rauchmelder, Brandmelder oder Feuermelder genannt) warnt auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft den nötigen Vorsprung, um sich in Sicherheit bringen zu können.

In Baden-Württemberg kommen jährlich beispielsweise immer noch etwa 50 bis 60 Menschen bei Bränden ums Leben. Die meisten von ihnen werden im Schlaf von Feuer und Rauch überrascht. Bundesweit verunglücken rund 70 Prozent aller Brandopfer nachts in den eigenen vier Wänden. Gefährlich ist dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Rauch. 95 Prozent der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung!

Tagsüber kann ein Brandherd meist schnell entdeckt und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken.

Ursache für die meisten Brände ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit. Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus.

Weiter Informationen gibt es im Internet unter www.rauchmelder-lebensretter.de
oder bei allen örtlichen Feuerwehren.

Quelle: Kreisfeuerwehrverband Heilbronn

Fragen und Antworten zur Rauchwarnmelderpflicht

 

Der Landtag von Baden-Württemberg hat am 16. Juli 2013 eine Rauchwarnmelderpflicht beschlossen. Die Warngeräte müssen ab sofort in Neubauten und bis Ende 2014 in bestehenden Gebäuden installiert werden. Jährlich sterben rund 400 Menschen in Deutschland bei Bränden, die Mehrzahl von ihnen in Privathaushalten.

95 Prozent fallen dabei nicht den Flammen zum Opfer sondern einer Rauchvergiftung. Rauchwarnmelder können diese Gefahren reduzieren. Sie warnen zuverlässig, auch im Schlaf, vor Brandrauch und geben ihnen die Möglichkeit sich selbst und andere in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu rufen.

Doch wie genau sieht die neue Regelung aus? Wer ist für den Einbau und die Betriebsbereitschaft verantwortlich? Und in welchen Räumen müssen Rauchwarnmelder installiert werden? Fragen und Antworten finden Sie hier.

Rauchmelderpflicht jetzt auch in Baden-Württemberg

10.07.2013 - Der Landtag in Stuttgart hat die Rauchmelderpflicht beschlossen. Baden-Württemberg ist damit das 13. Bundesland in Deutschland mit einer Gesetzgebung zur Installation von Rauchwarnmeldern in privaten Wohnräumen. Nur Berlin, Brandenburg und Sachsen haben noch keine entsprechende Gesetzgebung veranlasst.

Das Gesetz sieht vor, dass die Warngeräte ab sofort in Neubauten installiert werden müssen, in bestehenden Gebäuden bis Ende 2014. Damit sollten ab 2015 alle Wohnungen in Baden-Württemberg mit Rauchmeldern ausgerüstet sein, Neu- und Umbauten schon sofort nach Inkrafttreten des Gesetzes diesen Sommer. Die Geräte müssen in den Schlafzimmern sowie in den Fluren, die von den Schlafzimmern zur Wohnungstür führen, angebracht werden.

Die Übergangsfrist für die Umrüstung ist im Vergleich zu den anderen Bundesländern mit Rauchmelderpflicht verhältnismäßig kurz. Der Brand in Backnang im März 2013, bei dem eine Mutter und ihre sieben Kinder starben, brachte SPD und Grüne dazu, die Übergangsfrist, die mit 2017 ursprünglich recht großzügig bemessen war, relativ kurz zu halten.

Quelle: www.rauchmelder-lebensretter.de

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